Neuigkeiten

  • Nach dem Sichern der Unfallstelle sollten Sie grundsätzlich die Polizei hinzurufen. Allzu oft erleben wir, dass augenscheinlich eindeutige Unfallsituationen im Nachhinein kompliziert werden. Die Beamten sind verpflichtet, den Unfall aufzunehmen!
  • Wenn Sie der Geschädigte sind, haben Sie das Recht eine Werkstatt Ihrer Wahl auszuwählen. Hier kann Ihnen kein Versicherer hereinreden. Weiterhin dürfen und sollten Sie einen neutralen Gutachter beauftragen, den Schaden an Ihrem Fahrzeug zu beziffern sowie eine etwaige Wertminderung zu ermitteln. Eine Ausnahme bilden sogenannte Bagatellschäden, aber die Werkstatt Ihres Vertrauens wird den Schaden im Vorfeld sicherlich einschätzen können. Wenn Sie auf ein Fahrzeug angewiesen sind, steht Ihnen ein Unfallersatzauto zu. Wenn Sie sich ohne Ersatz zu helfen wissen, erhalten Sie für die Dauer des Verzichtes auf Ihr Fahrzeug eine Nutzungsausfallpauschale.
  • Als Letztes bleibt zu erwähnen, dass Sie das Recht haben, Ihre Interessen durch einen Anwalt vertreten zu lassen. Dieser kümmert sich dann um die komplette Abwicklung der Fahrzeugreparatur mit der Versicherung Ihres Unfallgegners.
  • Sind Sie der Schädiger, also haben Sie den Unfall verursacht, ist die Abwicklung anders zu handhaben. Sie müssen als Erstes Ihre Versicherung anrufen und den Schaden melden. Sofern Ihr Vertrag eine Werkstattbindung beinhaltet, verweist Sie Ihr Versicherer an eine Partnerwerkstatt in der Nähe. Hier wird Ihnen dann in der Regel mit allen Formalitäten geholfen, je nach Vertrag ist eventuell sogar ein Ersatzfahrzeug beinhaltet. Wenn Sie keine Werkstattbindung abgeschlossen haben, gilt auch im Kaskofall das Recht auf die freie Werkstattwahl. Diese wird Ihnen dann in Abstimmung mit Ihrem Versicherer  mit der Abwicklung helfen.